Hilfreiche Informationen zum Theme Hosting

Web-Hosting

Eine eigene Webseite kann heute jeder sein Eigen nennen. Mit CMS-Systemen wie Joomla oder WordPress ist dies auch schon ohne große Kenntnisse von Design und Programmierung möglich. Nicht ohne Grund stellen wir hier bei Web Faktorei die besten Themes und Templates vor.

Aber ohne einen Hosting-Provider, der die Daten auf seinen Servern für den Abruf aus dem weltweiten Netz bereit stellt, geht es selbstverständlich nicht. Mittlerweile werben eine ganze Menge großer Anbieter um die Gunst der Nutzer. Durch immer neue, oft kurzlebige Angebote sowie einer Vielzahl an Paketen und Tarifen, ist es nicht ganz so leicht den passenden Anbieter zu finden.

Wir wollen ein paar Tipps und Hinweise geben, worauf man vor der Wahl des Hosts achten sollte.

Was benötigt mein Projekt?

Bevor man sich Gedanken um den richtigen Partner für das Hosting macht, sollte man sich genau darüber im Klaren sein, welchen Umfang das eigene Projekt haben wird. Sowohl zum Start, als auch zukünftig. Oftmals wird die benötigte Performance falsch eingeschätzt. Wie viele Datenbanken benötigt man, welche Besucherzahlen werden erwartet und wie wird sich der benötigte Speicherplatz entwickeln? Diese und weitere Fragen sind nicht nur für den Vergleich der Anbieter entscheidend, sondern auch dafür welche Server-Variante man wählen sollte.


Welche Arten von Hosting-Servern gibt es?

Beim Hosting stellt der jeweilige Anbieter Speicherplatz zur Verfügung, auf dem die Dateien einer Webseite liegen und von wo aus sie über das Internet abgerufen werden können. Je nach dem wieviel Kapazität und Zugriff man auf einem Server erhält, unterscheidet man vier verschiedene Arten von Hosting. Die verschiedenen Varianten machen sich vor allem in der Performance, der Ausfallsicherheit und natürlich im Preis bemerkbar.

Shared Hosting

Shared Hosting

Die einfachste und häufigste Art eine Webseite ins Internet zu stellen ist das sogenannte Shared Hosting. Hier teilen sich mehrere Webseiten einen Server. Damit teilen sich die unterschiedlichen Domains zwangsläufig auch die zur Verfügung stehende Leistung, also die CPU und den Arbeitsspeicher des Server-Rechners.

+ Vorteile
Der größte Vorteil beim Shared Hosting ist ganz klar der günstige Preis. Die Kosten für einen Server werden schließlich auf sehr viele Kunden verteilt.

Zudem wird die gesamte Pflege des Servers vom Provider übernommen. Man braucht sich also um keine Updates und andere Formen der Wartung kümmern.

– Nachteile
Die Aufteilung des Servers hat natürlich eine deutliche Einschränkung der Leistung zur Folge. Wird die Zahl der Anfragen aller auf einem Server liegenden Webseiten zu hoch, dann kann dieser schon mal in die Knie gehen und den Dienst quittieren. Dabei muss es nicht mal die eigene Seite sein, die zu viel Leistung in Anspruch nimmt. Ebenso können Fahler auf den Seiten eines fremden Mitnutzers den Server beschädigen und lahmlegen. Die Ausfallsicherheit ist daher eingeschränkter als bei anderen Hosting-Varianten.

Ein weiterer Nachteil ist der eingeschränkte Zugriff auf den Server. Da man nur einen kleinen Teil des Servers nutzen kann, hat man keine Berechtigung den Server nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren. Beim Shared Hosting ist es daher besonders wichtig vorab sicherzustellen, dass der Server alle benötigten Systemvoraussetzungen erfüllt.

Empfehlung:
Für kleine Projekte, die wenig Leistung beanspruchen, ist diese Variante die beste Wahl. Sie ist die deutlich kostengünstigste. Daher setzt auch ein großer Prozentsatz der Webmaster weltweit auf Shared Hosting. Ist allerdings absehbar, dass ein Projekt wächst und später mehr Performance benötigt wird, dann sollte man sich frühzeitig Gedanken um eine andere Lösung machen.

Virtual Private Server (VPS)

Virtual Private Server VPS

Der Virtual Private Server ähnelt im Prinzip sehr dem Shared Hosting. Auf einem physischen Rechner werden mehrere eigenständige Server simuliert. Der Hoster kann seinem Kunden so eine bestimmte Leistung garantieren, da der virtuelle Server nicht wie beim Shared Hosting durch andere Mitnutzer beeinträchtigt wird. Dem eigentlichen Benutzer bleibt von außen betrachtet verborgen, dass auf einem Rechner tatsächlich mehrere virtuelle Server laufen.

+ Vorteile
Selbst wenn die Hardware tatsächlich auch in dieser Variante aufgeteilt ist, erhält man mit dem VPS im Grunde einen eigenen Server. Weder bei der Leistung, noch bei der Ausfallsicherheit beeinträchtigen andere Webseiten das eigene System.

Man erhält den vollen Root-Zugriff auf den Server. Dadurch kann man beliebige Software installieren und so alle Systemvoraussetzungen erfüllen.

– Nachteile
Ein eigener Server bedeutet auch mehr Arbeit und Verantwortung. Der Root-Zugriff auf den Server bedeutet eben auch, dass man sämtliche Updates selbst durchführen muss. Dies sollte man auch möglichst tun um die Sicherheit zu gewährleisten. Außerdem besteht die Gefahr, dass man durch falsche Einstellungen das gesamte System lahmlegt. Die Verwaltung eines Servers benötigt einiges Fachwissen.

Außerdem sind Virtual Private Server in der Regel bereits deutlich teurer als ein Shared Hosting Angebot.

Empfehlung:
Wer für sein Projekt eine gute Performance benötigt, der sollte von Shared Hosting absehen und zu einem Virtual Private Server greifen. Die Leistung ist schon deutlich höher und Kosten sind noch überschaubar. Bei den meisten Anbietern sind die VPS zudem skalierbar, können also jederzeit in ihrer Leistung aufgestockt werden. Es bietet sich daher an mit einem „kleinen“ Server zu starten und bei Bedarf ein Upgrade durchzuführen.

Dedicated Server

Dedicated Server

Die Funktionsweise des Dedicated Server ist einfach erklärt. Hier herrscht eine 1 zu 1 Beziehung zwischen Server und Kunde. Hier mietet man tatsächlich einen kompletten Server zur freien Verfügung, auf dem nur die eigenen Webseiten laufen.

Ein Spezialfall dieses Typs ist der Managed Server. Hier hat man ebenfalls einen eigenen Server, die Administration, die Sicherheit und die kontinuierliche Pflege übernimmt allerdings der Provider. Auch Laien können somit einen eigenständigen Server betreiben. Natürlich hat man so nicht ganz so viele Freiheiten wie beim Dedicated Server.

+ Vorteile
Wie bei einem VPS hat man mit dem Dedicated Server die volle Kontrolle und maximale Performance des Servers zur Verfügung. Beeinträchtigen durch hohen Traffic oder Fehlkonfigurationen anderer Nutzer sind hier ausgeschlossen.

– Nachteile
Ein Dedicated Server ist deutlich teuerer als die ersten beiden Varianten, er bietet dafür meistens auch sehr viel mehr Leistung.

Auch hier ist man für die Wartung, Pflege und Einstellung des Servers selbst verantwortlich.

Empfehlung:
Diese Hosting-Variante ist nur zu empfehlen, wenn man für ein Projekt sehr viel Performance benötigt. Wer sich die Administration eines Servers nicht zutraut, der sollte auf jeden Fall auf einen Managed Server zurückgreifen. Diese sind in vielen Fällen gar nicht viel teurer als klassische Dedicated Server.

Cloud Server

Cloud Server

Beim Cloud-Server ist das Verhältnis von physischen Rechnern zum Nutzer im Vergleich zum Virtual Private Server umgekehrt. Für das Hosting erhält ein Kunde die gesamte Rechenleistung einer Cloud, also eines ganzen Clusters von Servern.

Je nach Bedarf wird die benötigte Leistung zur Verfügung gestellt. Dies geschieht, indem mehrere Rechner der Cloud dynamisch zu- oder abgeschaltet werden.

+ Vorteile
Man erhält immer die Performance, die man gerade benötigt. Auch die Ausfallsicherheit ist sehr hoch.

– Nachteile
Nicht alle Anbieter von Cloud-Servern bieten auch einen vollen Root-Zugriff an. Die meisten Cloud Angebote haben durch die variable Leistung eine etwas undurchsichtige Preisstruktur. Hier sind die Vergleiche der Anbieter etwas schwieriger.

Empfehlung:
Der Cloud Server ist ein guter Kompromiss bei Preis und Leistung. Die Kosten sind zwar höher als beim Shared Hosting, dennoch zahlt man nicht ganz die Preise eines eigenen Servers. Trotzdem ist dieses Modell auch für hohe Anforderungen gewappnet.

Weitere Varianten

Einige Hosting-Anbieter haben auch noch weitere Mischformen im Angebot. So gibt es zum Beispiel Cloud-Lösungen auf einem eigenen dedizierten Server. Diese Varianten sind aber sehr teuer und nur für absolute High-End-Anwendungen gedacht.


Wann lohnt sich ein eigener Server?

Wenn man ein neues Webprojekt startet, sei es zum Beispiel eine einfache Webseite oder ein ausgewachsener Shop, dann sollte man dies wie erwähnt genau planen. Es ist immer ungünstig, wenn man die Ressourcen zu gering wählt und im laufenden Betreib feststellen muss, dass die Leistung den Besucherzahlen nicht gewachsen ist. Umgekehrt sollte man aber auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Eine gute Einschätzung der zukünftigen Anforderungen ist wichtig.

Ganz klar ist, dass man für eine normale Firmenwebseite beim kostengünstigen Shared Hosting sehr gut aufgehoben ist. Selbst bei größeren Unternehmen dürften die Besucherzahlen die Hardware nicht in die Knie zwingen. Es sei denn, eine andere Seite, die auf dem gleichen Server liegt beansprucht diesen übermäßig. In diesem Fall kann man aber Kontakt mit dem Provider aufnehmen um das Problem möglichst zu beheben.

Wie wird sich der Traffic allgemein entwickeln?

Anders sieht es aus, wenn das eigene Projekt mehr in Richtung einer Web-Applikation geht. In diesem Fall können die Serveranfragen die Rechenleistung und den Arbeitsspeicher schon deutlich auslasten. Je nachdem wie hoch die Nutzerzahlen sind. Eben diese sollte man so realistisch wie möglich versuchen abzuschätzen. Wenn man eine ungefähre Vorstellung hat wohin die Reise gehen soll, dann sollte man zusätzlich ruhig auch noch einen kleinen Puffer aufschlagen.

Wie hoch können die Besucherzahlen zu Stoßzeiten ausfallen?

Die nächste Überlegung die man anstellen muss ist die, ob es Zeiten geben kann in denen der Traffic übermäßig stark ansteigt. Man spricht von sogenannten Peaks (Spitzen). Diese entstehen Beispielsweise bei großzügigen Rabattaktionen, Gewinnspielen oder wenn die eigene Domain beispielsweise im Fernsehen erwähnt wird. Natürlich muss der Server auch solche Peaks aushalten und darf gerade in diesem Situationen nicht kapitulieren. Es wäre schließlich sehr ärgerlich, wenn eine teure Werbeaktion ins Leere läuft, weil der Server nicht mehr erreichbar ist. Leider sind solche Spitzen nur sehr schlecht vorauszuplanen. Sind Peaks grundsätzlich absehbar, dann sollte man die Serverarchitektur ruhig großzügiger auslegen.

Wann lohnt sich also ein Dedicated Server?

Diese Frage lässt sich wie man sieht nicht so pauschal beantworten. Es kommt immer sehr auf die eigene Seite an. Je mehr rechenintensive Programmaufrufe und/oder Datenbankanfragen entstehen, desto höher muss die Performance des Servers ausgelegt sein.

Zudem ist eine weitere Frage, wieviel Geld die Seite wieder einbringt. Bei einer sehr rentablen Seite werden die Mehrkosten für einen eigenen Server im Vergleich zum Shared Hosting sicher weniger ins Gewicht fallen, als bei einem gemeinnützigen Projekt ohne große Einnahmen.

Grundsätzlich kann man ein Projekt selbst mit mehreren 1000 Besuchern täglich problemlos noch über Shared Hosting betreiben. Sollte man den Server übermäßig beanspruchen meldet sich der Hoster in der Regel ohnehin.

Was tun wenn man zu wenig Leistung hat?

Stößt man an die Grenzen, sei es weil sich das Projekt besser als geplant entwickelt hat oder weil man anfangs falsch geplant hat, dann kündigt sich dies normalerweise relativ langsam an. Es ist in den seltensten Fällen Eile geboten. Upgrades sind bei den meisten Anbietern auch problemlos möglich. Eine Skalierung des Systems ist aber immer mit Aufwand verbunden, weshalb gute Planung immer besser ist als später reagieren zu müssen.


Auf welche Kriterien sollte man bei der Wahl des Hosting-Anbieters achten?

Den perfekten Provider für das Web-Hosting zu finden ist nicht ganz so einfach. Selbst wenn man sich bereits für eine Hosting-Variante entschieden hat findet man eine Vielzahl von Angeboten vor. Oftmals lassen sich diese auch nur schwer vergleichen, da man mit technischen Daten erschlagen wird. Auf einige Dinge sollte man auf jeden Fall achten:

Performance

Die Leistungsfähigkeit eines Servers im Verhältnis zum Preis lässt sich auf den ersten Blick noch am einfachsten vergleichen. CPU-Leistung, Festplatten- und Arbeitsspeicher kennt man ja auch vom heimischen PC. Aber ist ein Windows System besser als Linux? Lieber eine Solid-State-Disk oder eine klassische Festplatte?

An dieser Stelle spielen so viele technische Faktoren mit ein, dass sich schwer sagen lässt ob ein Preis nun bei Anbieter A oder B wirklich günstiger ist. Man sollte sich hier aber gar nicht zu sehr verrückt machen und zunächst mal nur auf die grundlegenden Faktoren schauen.

Softwareunterstützung / Systemvoraussetzungen

Viele Anbieter werben mit der Unterstützung und einfachen Installation von Softwarelösungen wie Content Management Systemen oder Shopsoftware. Dies sollte nicht unbedingt ein Entscheidungsgrund sein, aber selbstverständlich muss der Host-Server die Systemvoraussetzungen erfüllen, wenn man beispielsweise eine Webseite mit WordPress oder einen Magento-Shop plant. Über die Systemvoraussetzungen sollte man sich also vor dem Vertragsabschluss informieren.

Bezahlmethoden, Vertragslaufzeiten, Rabatte

Neben der Leistung ist natürlich der Preis entscheidend bei der Auswahl des Hostings. Neben der Höhe gibt es aber auch andere Dinge zu beachten. Zum Beispiel welche Bezahlmethoden werden angeboten? Wann und wie oft im Jahr werden die Gebühren eingezogen?

Ein ganz wichtiger Punkt sind auch die Vertragslaufzeiten. Auf dem Markt gibt es Angebote von einem bis zu 24 Monaten Laufzeit. Am gängigsten sind 12 Monate. Kurze Vertragslaufzeiten sind in der Regel teuerer. Teilweise lässt sich eine lange Laufzeit auch gegen einen Aufpreis reduzieren. Dies kann sinnvoll sein, wenn man ein Projekt erst mal nur antesten möchte und nicht sicher ist, wie eine Seite angenommen wird. Bleibt der erhoffte Erfolg aus, hat man sonst eventuell einen teuren Vertrag, dem man nicht mehr braucht.

Vorsichtig sollte man auch mit Rabatten sein. Einige Anbieter locken mit hohen Preisnachlässen für eine bestimmte Zeit. Teilweise ist ein Hosting-Paket mehrere Monate lang kostenlos, bevor man dann bezahlen muss. Dies kann den Preis im ersten Jahr im Vergleich zu einem Konkurrenten günstiger machen. Ist ein Web-Projekt aber langfristig angelegt, kann sich dieser Rabatt auf Dauer eventuell nicht auszahlen. Schließlich möchte man nach dem ersten Jahr nur selten wieder den Provider wechseln. Man sollte sicher immer fragen, ob das Paket auch in einer weiteren Vertragsperiode noch ein günstiges Angebot ist.

Kündigungsfrist

In diesem Zusammenhang ist auch die Kündigungsfrist wichtig. Kommt man kurzfristig aus dem Vertrag heraus oder muss man sehr frühzeitig daran denken die Kündigung einzureichen, um nicht eine weitere Vertragslaufzeit gebunden zu sein.

Skalierbarkeit und Upgrades

Neben der eigentlichen Leistung des Servers beinhalten die Angebote noch andere Faktoren, wie zum Beispiel die Anzahl der kostenlosen Inklusiv-Domains oder die Zahl der Datenbanken. Diese Werte sind entscheidend dafür, ob sich das Hostingpaket auch für weitere Projekte eignet um so die Kosten zu senken. Bietet das Angebot hier nur wenig Spielraum, dann hilft oftmals nur ein Upgrade auf ein teueres Produkt oder der Abschluss eines weiteren Vertrages. Beides wären vielleicht vermeidbare Kosten, wenn das bereits bestehende Hosting-Angebot Luft für weitere Projekte bietet.

Zudem ist grundsätzlich zu überprüfen welche Möglichkeiten des Upgrades durch weitere Domains, weitere Datenbanken oder ähnliche Dinge sowie in das nächst größere Angebotspaket vorhanden sind. Und vor allem, welche Zusatzosten sind damit verbunden?

Standort

Der Standort der Serverzentren ist durchaus ein wichtiges Kriterium. Immerhin legt man auf dem Server mitunter sensible Daten ab. Die Sicherheit der Server ist also in einigen Fällen sehr wichtig. Selbst deutsche Hosting-Anbieter nutzen teilweise Rechenzentren im Ausland. Unter Umständen greift in diesen Fällen auch das Datenschutzrecht des entsprechenden Landes. Sollte der Datenschutz also ein wichtiger Aspekt der geplanten Webseite sein, dann lohnt eine Recherche.

Verfügbarkeit / Ausfallsicherheit

Wenn man seine Webseite in die Hände eines Hosting-Anbieters legt, dann geht man natürlich auch davon aus, dass diese Seite jeder Zeit im Netz verfügbar und abrufbar ist. Das ist leider nicht immer der Fall. Besonders beim Shared Hosting, wo mehrere Kunden sich einen Server teilen, kann es ab und zu Probleme geben.

Ausfälle lassen sich auf Seite des Providers natürlich durch entsprechende Hardware-Architektur vermeiden. Durch redundante Systeme, bei denen im Falle eines Serverausfalls ein Ersatzserver einspringt, können Ausfallzeiten vermeiden oder zumindest verkürzen.

In der Regel geben die Hoster einen prozentualen Durchschnittswert für die Ausfallsicherheit an. Je näher diese an 100% liegt, desto besser. Eine Garantie ist dies selbstverständlich nicht.

Backups

Sollte es doch zu einem Ausfall der Seite oder einem Angriff kommen, dann sind Backups oftmals die einzige Rettung um das System ohne großen Aufwand wieder lauffähig zu machen. Es ist also ein sehr wichtiger Faktor bei der Auswahl, wie häufig ein Backup der Dateien und Datenbanken von Seiten des Providers angelegt werden.

Ist ein Backup zu alt, dann kann dies schwerwiegende Folgen haben. Man stelle sich beispielsweise ein Shopsystem vor, bei dem hunderte von Bestellungen verloren gehen.

Support

Natürlich ist das wichtigste, dass der Server gut läuft sowie ausreichend Leistung und Ausfallsicherheit bietet. Aber was wenn es mal nicht rund läuft? Wie sieht es mit dem technischen Support aus? Auch dies ist ein wichtiger Aspekt.

Dieser Bereich fällt bei verschiedenen Anbietern sehr unterschiedlich aus. Die unterschiedlichen Arten der Supportmöglichkeiten reichen von FAQs, Foren und Tutorials über den klassischen Kontakt via Telefon oder Mail bis hin zu schnellem Chat-Support. Aber auch die einzelnen Kontakt- und Hilfemöglichkeiten fallen deutlich unterschiedlich aus. Zum Beispiel bieten einige Hoster nur begrenzte Telefon-Sprechzeiten an. Andere Anbieter betreiben eine 24-Stunden-Hotline.

Guter Support kann wirklich Gold wert sein. Diesen Aspekt sollte man in keinem Fall außer Acht lassen.

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